| Aufwand und Ertrag stimmen nicht überein |
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| Fußball - 1. Männermannschaft |
| Geschrieben von: Udo Plate |
| Dienstag, den 31. August 2010 um 07:51 Uhr |
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Über weite Strecken beherrschten die Seelower Gäste das Geschehen beim Auftritt gegen die Reserve des Fußball-Drittligisten Babelsberg 03 und dennoch mussten sie sich am Ende mit einem 0:0 begnügen. „Das war wirklich eine klasse Vorstellung meiner Mannschaft“, lobte Victoria-Coach Peter Flaig. Allein: Aus der allemal ersichtlichen Überlegenheit schlugen die engagierten Seelower Kreisstadt-Kicker abermals kein Kapital, um sich am Ende der packenden 90 Minuten über einen ersten Triumph in der Brandenburgliga freuen zu können. Ein erstes Achtungszeichen setzte Seelows Sebastian Jankowski mit einem Volleykracher ans Lattenkreuz. In der Folgezeit hielt die Seelower Dominanz weiter an. Mit flotten und gradlinigen Kombinationen brachte die Flaig-Truppe die Babelsberger Abwehr immer wieder in Verlegenheit. Doch weder Steve Neumann, Rick Drews, Sascha Kloß noch Michael Schubert erzielten das so sehr erhoffte erste Brandenburgliga-Tor für die Victorianer. Zu allem Überfluss übersah der wenig souverän auftretende Unparteiische Gunnar Mielenz aus Berlin ein Foulspiel von Babelsbergs Schlussmann Sebastian Rauch an Sascha Kloß. Statt eines allemal vertretbaren Strafstoßes gab es lediglich einen Eckball, der nichts Zählbares einbrachte. Nach dem Seitenwechsel benötigten die Seelower gut zehn Minuten, um an ihre Vorstellung der ersten Spielhälfte anzuknüpfen. Immer wieder setzten die konterstarken Gäste Nadelstiche, während die Ratlosigkeit der Filmstadt-Kicker indes immer offensichtlicher wurden. Mit hohem läuferischen Einsatz und einer weiterhin auf Konter ausgerichteten Spielweise drückten die Seelower Gäste der Begegnung nachhaltig ihren Stempel auf. Allerdings musste Torsteher Christopher Ewest nach 80 Minuten sein ganzes Können aufbieten, um gegen 03-Angreifer Franko Göbel das in dieser Szene drohende 1:0 für die Platzherren zu verhindern. Die Schlussphase stand wiederum ganz im Zeichen der Seelower, die nochmals das Engagement erhöhten. Doch Babelsbergs sicherer Torwart Sebastian Rauch entschärfte Dawid Woiczaks Distanzschuss (82.). Bei Rick Drews Gelegenheit, als der Blondschopf das Spielgerät aus knapp fünf Metern Entfernung über das 03-Gehäuse bugsierte, brauchte er nicht mehr eingreifen. „Die Mannschaft gibt durchweg Gas. Ob im Training oder im Spiel. Aber der enorme Aufwand und der Ertrag stehen im krassen Missverhältnis . Das muss sich am Freitagabend im Kreisderby gegen den FC Strausberg ändern. Ansonsten wird es ganz schwer auch nur einen Zähler in Seelow zu behalten“, so Trainer Peter Flaig.
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