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SV Victoria Seelow - Aufsteiger in die Oberliga!

14.06.2015

EFC Stahl - Victoria Seelow 0:3.

 

´Eisenhüttenstadt (MOZ) Victoria Seelow ist als Zweiter der Fußball-Brandenburgliga in die Oberliga aufgestiegen. Der größte Erfolg in der jüngeren Vereinsgeschichte gelang mit einem 3:0 (1:0) beim kampfstarken Neuling Eisenhüttenstädter FC Stahl.

 


Die Seelower wollten und schafften den Aufstieg. "Oberliga StadtSeelow" war vorn und "Mission erfüllt" hinten auf den vor den etwa 150 mitgereisten Fans präsentierten Spielhemden zu lesen. Bevor es jedoch so weit war, wartete auf die Kreisstädter aus Märkisch-Oderland einige Anstrengung.

 

Der auf der Wechselbank nur knapp besetzte Gastgeber ließ bei hochsommerlichen Temperaturen erkennen, die Seelower im Vergleich zu den vergangenen Heimpartien gegen die Mitbewerber um die beiden Oberliga-Plätze nicht bevorteilen zu wollen. Gleich in der dritten Minute setzte Tony Wernicke einen Kopfball knapp neben das Tor. Allmählich bestimmten die vom ehemaligen EFC-Spieler Robert Fröhlich trainierten Gäste das Geschehen, doch die Gastgeber hatten mit Kamil Duchnowski einen aufmerksamen Schlussmann zwischen den Pfosten. So verpasste der freistehende Robert Budzalek nach einem weiten Diagonalpass von Toni Mielke das Zuspiel von Sebastian Jankowski knapp (18.) und schoss David Jankowski einen Verteidiger an (24.). In der 37. Minute - fünf Minuten zuvor hatte Schiedsrichter Savoly den Akteuren eine kleine Trinkpause gegönnt - die verdiente Gäste-Führung. Enrico Below verwertete aus Nahdistanz einen Querpasss des gefoulten Robert Budzalek, der Schiri hatte Vorteil laufen lassen. Doch anstatt des überfälligen 2:0 hätten die Märkisch-Oderländer kurz vor der Pause noch den Ausgleich kassiert - aber A-Junior Nico Fischer verpasste aus Nahdistanz eine Flanke von Alexander Mauch. So blieben die Aufstiegschancen des Favoriten intakt. Erst recht, als kurz nach Wiederanpfiff Below einen Freistoß von Sebastian Jankowski per Kopf ins lange Eck zum 2:0 verwertete (47.).

 

Obwohl Seelow die Partie nun dominierte, war Stahl jederzeit für einen Treffer gut. So traf in der 58. Minute Rico Walter von der Strafraumgrenze gleich zweimal das Aluminium. Doch das war die letzte so richtig gefährliche Aktion, die die Gäste zu überstehen hatten.

 

Wissend um die anderen Spielstände und um ihre Meisterschaftschance, rannten sie nahezu unaufhörlich das Eisenhüttenstädter Tor an. Doch Anastasios Alexandopoulos (67.) und Robert Budzalek (78., 80.) vergaben Hochkaräter, darüber hinaus waren Freistöße in aussichtsreicher Schussposition harmlos (82. Sebastian Jankowski, 87. Dawid Jankowski). Selbst einen von Carsten Hilgers an Philipp Pflug verursachten Foulelfmeter brachte Sebastian Lawrenz nicht im Tor unter, Duchnowski hielt auch den Nachschuss (88.). Immerhin verwertete Pflug in der Nachspielzeit einen Ball vorbei an die ausgespielte EFC-Abwehr noch zum 3:0, doch letztlich fehlten zwei Treffer zum Titel. "Schade, dass wir ganz knapp die Meisterschaft verpasst haben. Den Aufstieg hat sich die Mannschaft mit einer engagierten Vorstellung verdient, das verstärkte Training zuletzt hat sich damit gelohnt. Für mich waren es zehn Endspiele um den Aufstieg, der nach Punktverlusten zu Hause schon verloren schien. Für die Oberliga wird das Team zusammenbleiben, niemand hat sich bisher abgemeldet. Es kommen noch vier, fünf 18- und 19-jährige Spieler hinzu", sagte Seelows Trainer Robert Fröhlich.

 

EFC-Trainer Harry Rath: "Jetzt haben wir mit den Aufsteigern aus Frankfurt und Seelow die beste Lösung. Ich werde mir das eine oder andere Oberliga-Spiel dort anschauen. Glückwunsch an Seelow, die Funktionäre dort arbeiten seit Jahren sehr engagiert. Ich gönne Robert Fröhlich den Erfolg. Heute hat die Mannschaft zwar gekämpft, doch es hätte alles klappen müssen, damit sie Seelow gefährdet. Wenn wir das mögliche 1:2 geschafft hätten, dann hätten die Seelower vielleicht noch Nerven gezeigt."

 

EFC Stahl: Duchnowski - Kubein, Raddatz, Hilgers, Wernicke (50. Luckner) - Walter, Kaiser (34. Fischer) - Mauch, Szywala, Wolbaum - Grünberg - Trainer: Rath

 

Victoria Seelow: Lopusiewicz - Alexandopoulos (69. Schubert), David Jankowski, Nasser, S. Apostolow - Klodawski (17. Lawrenz), Drews, Mielke, Sebastian Jankowski - Budzalek, Below (84. Pflug) - Trainer: Fröhlich

 

Schiedsrichter: Savoly (Fürstenwalde) - Zuschauer: 250

 

GLückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch!