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6. Sptg Oberliga

29.09.2015

Derby ohne Tore

MARC SCHÜTZ UND UDO PLATE 27.09.2015 22:55 UHR 
RED. SEELOW, 
SEELOW-RED@MOZ.DE

 

Schöneiche (MOZ) Das bessere Spiel gemacht und trotzdem nicht gewonnen. Normalerweise müssten sie bei Victoria Seelow zwei verlorenen Punkten hinterhertrauern. Aber stattdessen ist man nach dem 0:0 gegen Germania Schöneiche happy bei der Victoria.

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Derby-Charakter: Aufregungen nach einen Foul im Flutlichtspiel in Schöneiche

© MOZ/MARC SCHÜTZ

Nein, Sorgenfalten suchte man auf dem Gesicht dieses Trainers vergeblich. Hätte Victoria Seelows Chefcoach Robert Fröhlich nicht ohnehin den ganzen Abend diese weiße Schirmmütze auf dem Kopf gehabt - die Falten hätten wohl erfunden werden müssen. Dabei sprachen die Fakten des Ostbrandenburg-Derbys zwischen Seelow und Schöneiche für sich: Victoria machte das bessere Spiel, holte am Ende aber nur einen Punkt.

Dennoch keine Verärgerung bei Robert Fröhlich. "Wir haben guten und schönen Fußball gespielt", war der Coach überzeugt. "Und mit ein wenig Glück wären drei Punkte drin gewesen." Das Glück hatte Victoria nicht. Die Chancen schon. Doch zunächst fanden beide Mannschaften nur äußerst mäßig in die Begegnung. Es dauerte bei diesem unaufgeregten Auftakt immerhin eine knappe Viertelstunde, ehe es die ersten Torraumszenen gab. Seelows Routinier Sebastian Jankowski hatte augenscheinlich genug von der Abtastphase und sorgte mit einem Eckball auf Angreifer Amadeusz Klodawski sowie einen Distanzschuss für erste Aufregung im Schöneicher Strafraum. Die Aktionen wirkten als eine Art Initialzündung bei den Gästen, die in der Folgezeit ihre Angriffsbemühungen merklich intensivierten. Seelow offenbarte, welch Offensivpotenzial in der Truppe schlummert. Allerdings blieben Tore auch weiterhin trotz einiger durchaus viel versprechender Einschussgelegenheiten Mangelware. Dusel für die Platzherren, dass der Schuss von Enrico Below um die berühmten Zentimeter das Germanen-Gehäuse verfehlte (17.). So wirklich viel passierte bis zum Pausenpfiff des Unparteiischen nicht mehr, da den Seelower Offensivaktionen die Genauigkeit fehlte. Zudem bewahrte Schlussmann Daniel Klose bei einem Kopfball von Klodawski nach Flanke von Jankowski mit einer Großtat seine Elf vor einem drohenden Rückstand.

Nach dem Wiederanpfiff des Unparteiischen Helmut Husmann erwischte Seelow abermals den besseren Start. Allerdings fehlte es an der Präzision. So fand Below in Schlussmann Klose seinen Meister (59.). Die Schlussminuten standen dann jedoch im Zeichen der Heimelf. Doch nur einmal waren die Schöneicher dicht dran am Führungstreffer: In jenen zwei Minuten vor Schluss, als ein halbhoher Ball von rechts auf den Fuß von Mathias Reischert zuflog. Reischert konnte das sich vehement wehrende Spielgerät allerdings nicht unter Kontrolle bringen und hämmerte es stattdessen in die Wolken. Es blieb dabei. Und mit der vertanen Germania-Großchance ging ein Spiel zu Ende, das lediglich den Seelower Coach frohlocken ließ: "Wenn wir so weiterspielen und uns noch das eine entscheidende Tor gelingt, sehe ich keine Gefahr, dass diese Saison noch was anbrennt."

Germania Schöneiche: Klose - Kulecki, Huppert, Fitkau, Borchardt - Gill, Wisnewski - Mitscherlich (46. Jan Arndt), David Karlsch - Reischert (90. Wagener), Schadow (81. Dominik Arndt)

Victoria Seelow: Luposiewicz - Nasser, Dawid Jankowski, Kawrenz, Simeon Apostolow (86. Pilz) - Reichelt - Alexandropoulos (70. Konstantin Apostolow), Drews, Sebastian Jankowski - Below, Klodawski (70. Yildirim)