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Giebelsee - Cup 2016

13.01.2016

EDGAR NEMSCHOK 10.01.2016 18:50 UHR - AKTUALISIERT 10.01.2016 21:32 UHR 
RED. STRAUSBERG, STRAUSBERG-RED@MOZ.DE

 

Der Pott geht nach Berlin

Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Eintracht Mahlsdorf heißt der Sieger des 14. Giebelsee-Cups. Das Fußball-Hallenturnier von Gastgeber SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf hielt eine Menge von dem, was im Vorfeld versprochen wurde. Eintracht bezwang im Finale Germania Schöneiche mit 4:1.

  

Siegerehrung einmal anders: Alle Mannschaften blieben noch kurz und feierten den verdienten Sieger Eintracht Mahlsdorf.

© EDGAR NEMSCHOK / MOZ

Die Fußballer von Eintracht Mahlsdorf konnten nach knapp sechs Stunden Hallenspektakel den Wanderpokal aus den Händen von Doppeldorf-Bürgermeister Olaf Borchardt in Empfang nehmen. Klar jubelten die Fußballer aus der Berlin-Liga überschwänglich. Sie hatten mit Germania Schöneiche immerhin einen ganz großen Turnierfavoriten im Finale mit 4:1 bezwungen. Doch noch größer war der Jubel, der aus der Neuenhagener Ecke kam. Die SG Rot-Weiß Neuenhagen war sicherlich die Überraschungsmannschaft des Turniers. Sie brachten mit ihrer zum Teil unbekümmerten Spielweise richtig viel Schwung auf den Boden der Giebelseehalle und schlugen im Spiel um Platz drei die andere Überraschungstruppe an diesem Nachmittag, die SG Bruchmühle (3:1).

Neuenhagen war auch am wohl aufregendsten Spiel in dieser 14. Auflage des Turniers beteiligt. Im zweiten Halbfinale mussten sie sich dem späteren Sieger Eintracht Mahlsdorf in einem dramatischen Neunmeter-Schießen mit 7:8 geschlagen geben. Nach der Spielzeit hieß es 1:1. Mahlsdorf ging zunächst durch Kay Szczech in Führung, ehe nach einem großartigen Zwischenspurt Enrico Butter den Ausgleich besorgte. "Für uns ist das ein großartiges Erlebnis, hier heute mit dabei zu sein", bestätigte Routinier Maximilian Wolchow.

Und was machten die Favoriten, sprich die gesetzten Teams? In der Vorrundengruppe A war der Gastgeber Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf gesetzt. Sie mussten schon im ersten Spiel gegen Neuenhagen ran und so richtig lief der Blau-Weiß-Express nicht. Neuenhagen ging in Führung (Marco Hellwig schoss das erste Turniertor) und Blau-Weiß tat sich schwer. Zwar schoss Resad Demann dann noch den Ausgleich, aber die erste Überraschung war perfekt.

In der anderen Gruppe war Titelverteidiger Victoria Seelow gesetzt. In ihrem ersten Spiel ließen sie auch keinen Zweifel daran aufkommen, das Turnier erneut zu gewinnen. 3:1 gegen Blau-Weiß Wriezen hieß es mit der Sirene und zwei schöne Tore von Sebastian Jankowski - die Seelower kamen gut ins Turnier.

Doch mehr und mehr spielten sich die Mannschaften in den Vordergrund, die auch technisch gut aufgestellt schienen. In der Gruppe A waren das Germania Schöneiche und in der zweiten Gruppe Eintracht Mahlsdorf. Beide trafen sich völlig verdient im Finale. Dieses Spiel war dann auch was für die Freunde des gepflegten Ballspielens. Kurze Pässe, Doppelpässe und einige technische Einlagen - nicht unbedingt spektakulär, aber teilweise richtig schön anzusehen. Schöneiche ging in Führung. Torschütze war Alexander Schadow. Der Ausgleich für die nun immer besser werdenden Berliner konnte Rico Pohlmann erzielen. Mahlsdorf hatte dann Pech, als nach einer guten Kombination Richard Klatt nur die Unterkante der Latte traf. Zum Ende hin ging dann aber alles ganz schnell. Christopher John, auch als bester Spieler des Turniers gewählt, brachte Mahlsdorf in Führung und Nico Engler sowie erneut Pohlmann machten Mahlsdorf zum Sieger des Turniers. "Bei uns sind heute alle dabei, die auch wirklich in der Halle spielen wollten", erklärte überaus zufrieden Trainer Torsten Boer. "Wir haben nun zum zweiten Mal den Pokal geholt und freuen uns nun erst recht auf das nächste Turnier. Bei dreimaligem Gewinn kommt der Pott dann endgültig zu uns."

Auch Schöneiches Betreuer David Karlsch zeigte sich insgesamt zufrieden: "Ein wirklich schönes Turnier und wir kommen immer gern."

Am Rande bleibt festzuhalten, erstmals gab es zwei Verletzte in der Turniergeschichte. Aber dem Blau-Weißen Roger Sobotta und dem Bruchmühler Sören Siwert geht es nach kurzem Krankenhausaufenthalt wieder gut.

http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/strausberg/artikel8/dg/0/1/1449617/