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Die Presse über Rückrundenauftakt der Oberligamannschaft

23.02.2016

JÖRG SCHRÖDER UND UDO PLATE 21.02.2016 17:52 UHR 
RED. SEELOW, SEELOW-RED@MOZ.DE

 

Victoria befeuert Euphorie

Berlin/Zehlendorf (MOZ) Das darf als ein Auftakt nach Maß gewertet werden: Die Oberliga-Fußballer von Victoria Seelow starteten mit einem 1:0-Auswärtserfolg beim aktuellen Herbstmeister Hertha Zehlendorf. Kapitän Rick Drews erzielte das Tor und befeuerte die Fußballeuphorie in Seelow nochmals.

  

Bollwerk in der Innenverteidigung: Dawid Jankowski

© UDO PLATE

Wenn Olaf Märker, stets nüchtern zurückhaltend und daherkommender Seelower Stadionsprechen und Pädagoge, völlig aus dem Häuschen ist - dann muss sich etwas Ungewöhnliches ereignet haben. Die Seelower Oberliga-Kicker gewannen zum Rückrundenstart beim Liga-Primus Hertha Zehlendorf mit 1:0. Die Gäste präsentierten sich gegen eine starke Heimelf auf den Punkt fit und boten in Zehlendorf einen begeisternden Fußball. Dabei war die Anfangsphase aus Sicht der Platzherren die eindeutig beste Phase. Doch dann kam der große Augenblick von Drews, per Kopf erzielte der lauffreudige Blondschopf die Führung. Wobei die Hertha-Defensive wohl mehr staunend als eingreifend Spalier stand. Lediglich der auf der Torlinie postierte Fabien Thokomeni-Siewe versuchte vergeblich das Spielgerät am Überqueren der Torlinie zu hindern. Da hatten Seelows Vorbereitung durch Routinier Sebastian Jankowski und Abschluss durch Drews einfach gepasst.

In der Folgezeit ergriffen die Platzherren die Initiative und Felix Robrecht avancierte zum auffälligsten Spieler auf dem Platz. Immer wieder versuchte der Zehlendorfer die Seelower Abwehr durcheinander zu wirbeln. Aber die aufmerksame Victoria-Innenverteidigung mit Dawid Jankowski sowie Sebastian Lawrenz ließ nichts anbrennen und erwies sich stets als Herren der Lage. Es gab schlicht und ergreifend kein Durchkommen für die hoch gelobte Offensivreihe der Berliner, während Seelow mit schnell vorgetragenen Angriffen recht gefährlich blieb.

"Matze" Matthias Reichelt verpasste in der 32. Minute einen weiteren Seelower Treffer, als er frei vor Schlussmann Nico Hinz nicht konsequent den Abschluss suchte. Auf der anderen Seite war es dann noch einmal Felix Robrecht, der mit einem Distanzschuss sein Glück versuchte. So ging es in die von Schiedsrichter Dominic Koch aus Wismar geführten Partie in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte begann lebhaft, schnell wurde es turbulent. Seelow bekam einen Freistoß und Sebastian Jankowski zirkelte den Ball in den Hertha-Strafraum. Diesmal war Toni Mielke der Abnehmer, doch es fehlten die berühmten Zentimeter um die Seelower Führung auszubauen.

Allerdings ließ sich auch Zehlendorf nicht lumpen und versuchte mit ordentlich Engagement, sowie reichlich Laufarbeit den Seelower Abwehrriegel zu knacken. Jedoch unterliefen den Gastgebern im Spielaufbau zu viele einfache Fehler. Dementsprechend kamen die Gäste durch konsequentes Pressing immer wieder umgehend in Ballbesitz. In der 55. Minute war es Seelows Angreifer Enrico Below, der eine gute Gelegenheit für die Gäste ungenutzt verstreichen ließ.

Für den gelb-rot gefährdeten Matthias Reichelt kam Amadeusz Klodawski. Auch auf der anderen Seite musste der ebenfalls gelb-rot gefährdete Efraim Gakpeto den Platz für den Torschützenkönig Niclas Warwel räumen. Für die Seelower Viererkette schrillten in den Folgeminuten die Alarmglocken. Immer wieder versuchte Warwel das Hertha-Spiel erfolgreich zu forcieren, scheiterte aber gleich mehrfach an Seelows überragend haltenden Torsteher Rafal Lopousiewicz. Der Keeper hielt gleich fraglos den überraschenden Erfolg der Victorianer fest.

Der Tabellenerste war so ziemlich mit seinem Fussball-Latein am Ende und packte in der Schlussphase die oft zitierte Brechstange aus. Seelows Abwehrverband erwies sich weiterhin als unüberwindbar. Im Gegenteil: Aus Seelower Konter heraus hatten Enrico Below und vor allen Dingen Kagan Yildirim noch gute Chancen den knappen Vorsprung auszubauen. Mit dem Mute der Verzweiflung rannten die Zehlendorfer die letzten Minuten ohne Konzept das Seelower Tor an. Gefahr konnten sie nicht ausstrahlen.

Victoria Seelow: Lopousiewicz - Apostolow, Lawrenz, D. Jankowski, Nasser - Mielke (77. Pilz), Reichelt (54. Klodawski), S. Jankowski, Drews (86. Pflug) - Yildirim, Below