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20. Sieltag Oberliga

22.03.2016

Udo Plate 21.03.2016 18:19 Uhr
Red. Seelow, seelow-red@moz.de

Fröhlich wechselt den Sieg ein.

Seelow (MOZ) Da hatten die Oberliga-Fußballer von Victoria Seelow wahrlich ein hartes Stück Arbeit zu bewältigen, ehe sie den knappen 2:1 (1:0)-Auswärtserfolg beim arg abstiegsbedrohten Schlusslicht Berliner SV Hürtürkel feiern durften.

 

Schau her - ein glückliches Händchen: Seelows Cheftrainer Robert Fröhlich mit seinem Co Ronny Pesch.
© MOZ/Udo Plate
 

Ein glückliches Händchen bewies einmal mehr Seelows Übungsleiter Robert Fröhlich, der mit Amadeusz Klodawski den hauchdünnen Erfolg einwechselte. Der filigrane Pole traf drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 1:2-Endstand. Im ersten Durchgang hatte Yildirim Kagan mit seinem dritten Saisontor die Gäste in der 24 Minute in Front geschossen.

Die Gäste starteten ausgesprochen schwungvoll in die Partie und Enrico Below scheiterte bereits in der vierten Minute mit einem spektakulären, letztlich aber ungefährlichen, Kopfball an Hürtürkels sicherem Schlussmann Yannick Lüdtke. Seelow weiter leicht tonangebend. Die Gästeführung nach 24 Minuten - Rick Drews Flanke landete beim aufgerückten Nabiel Nasser. Der bedient mustergültig den einschussbereiten Yildirim Kagan, der keinerlei mühe hat seinen vierten Punktspieltreffer für die Victoria zu erzielen. Beide Teams erhöhten die Schlagzahl und die Begegnung gewann nachhaltig an Attraktivität. Die in allen Mannschaftsteilen überzeugenden Märkisch-Oderländer verpassten indes möglicherweise die Vorentscheidung, als Rick Drews gleich mit zwei Kopfbällen scheiterte (27./30.). Als dann auch noch Kagan nach feiner Einzelleistung in Torsteher Yannick Lüdtke seinen Meister fand (37.), ging es mit dem knappen Vorsprung in die Pause.

Auch nach dem Wiederanpfiff des Unparteiischen Richard Hempel schien zunächst alles in Butter für die zuvor in der Defensive kaum beschäftigten Gäste, zumal Routinier und Impulsgeber Sebastian Jankowski umgehend die nächste Großchance hatte. Doch das Quergebälk der Hauptstädter verhinderte das mögliche 0:2 (49.). Umso überraschender, dass die Fröhlich-Elf aus unerfindlichen Gründen fortan die Aktivitäten fast einstellten. Dennoch dauerte es bis zur 71. Minute in dem nunmehr einseitigen Match, bis Baris Demircan den Ausgleichstreffer gegen inaktive Seelower erzielte.

Fröhlich reagierte, brachte Joker Amadeusz Klodawski. Prompt kehrten die Victorianer ihre spielerischen Vorteile wieder hervor und Kodawskis Treffer (87.) zum 1:2 nahm endgültig die Angst vor einer Blamage beim Oberliga-Kellerkind. Nach dem Schlusspfiff ging Robert Fröhlich schnell zur Tagesordnung über: "Ich denke, ein verdienter Pflichtsieg. In der ersten Halbzeit haben wir es verpasst eine Vorentscheidung zu erzielen. So haben wir es uns selbst schwer gemacht und die Hoffnung bei der Heimelf lange Zeit hochgehalten."