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27.Sptg Victoria Seelow vs. Union Fürstenwalde 4:2

17.05.2016

Victoria zieht groß auf

UDO PLATE 16.05.2016 19:08 UHR 
RED. SEELOW, SEELOW-RED@MOZ.DE

Seelow (MOZ) Die im Vorfeld von nicht wenigen Fans der Seelower Oberliga-Fußballer befürchtete Pleite im Heimspiel gegen Liga-Primus Union Fürstenwalde gab es nicht. Im Gegenteil: Die Victorianer um das Trainerduo Robert Fröhlich/ Ronny Pesch setzten sich verdient mit 4:2 (2:1) durch.

  

Volle Hütte: Seelows Philipp Pflug (links) und Unions Darryl-Julian Geurts im Duell verfolgt von imposanter Kulisse.

© MOZ/UDO PLATE

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft und was sie abgeliefert hat. Sie hat genau das umgesetzt, was wir vorgegeben haben", freute sich Seelows Cheftrainer Robert Fröhlich, der auf die gesperrten Sebastian Lawrenz und Dawid Jankowski sowie die verletzten Enrico Below und Konstantin Apostolow verzichten musste.

"Die Enttäuschung sitzt tief. Wir haben nur die Quittung für fehlende Leidenschaft und Einsatzbereitschaft bekommen. So nimmt solch eine Begegnung auch mal eine Richtung, die du dann nicht mehr ändern kannst", bilanzierte der schwer enttäuschte Matthias Mauksch.

Dabei gaben die Gäste vor exakt 425 zahlenden Zuschauern zunächst den Ton an. Doch bereits zu diesem frühen Zeitpunkt fiel auf, das die Unioner nicht eben ihren allerbesten Offensivtag erwischt hatten. Anders die Platzherren, die mit dem ersten wirklichen Torschuss die Führung erzielten. Philipp Pflaug, der Ex-Fürstenwalder im Dress der Seelower überwand Union-Schlussmann Konstantin Filatow nach Zuspiel von Anastasios Alexandropoulos zum 1:0 (26.). Die Freude wehrte allerdings nur kurz, da Seelows Simeon Apostolow bei seinem Rettungsversuch gegen Paul Mildes Flanke den Ball zum 1:1 in die eigenen Maschen beförderte (33.). Wer nun glaubte, dass der Tabellenführer die Victoria in Grund und Boden spielen würde, der sah sich getäuscht. Vielmehr erzielte Sebastian Jankowski im Nachfassen die erneute Seelower Führung. Nach einem Freistoß von Toni Mielke und dem Distanzschuss, den Union-Keeper Flatow großartig parierte, ging dem Treffer (42.) ein Chaos in der Union Abwehr voraus.

Nach dem Wiederanpfiff des Leipziger Unparteiischen Martin Bärmann, der doch einige Mühe mit der intensiven und von den Akteuren nicht immer getreu der Sportlichkeitsregeln geführten Begegnung, hatte waren die Gäste am Drücker. Zum abermaligen Ausgleich benötigten sie jedoch die tatkräftige Unterstützung von Seelows ansonsten fehlerfreien Torsteher Rafal Lopusiewicz. Darryl-Julian Geurts hatte keine Mühe den Ball ins verwaiste Seelower Gehäuse zu bugsieren. Und just als Union sich aufmachte die Partie zu drehen, durchkreuzte mit Toni Mielke, der zweite ehemalige Fürstenwalder im Seelower Drees, alle Union-Hoffnungen. Im Anschluss an eine Eckball ließen die Gäste jegliche Zuordnung vermissen und Mielke köpfte zur 3:2-Führung ein.

Danach verteidigte Seelow energisch, während Fürstenwalde nichts mehr gelang. Zwar ging Stefan Süß kämpferisch als Vorbild voran, doch es ging nichts mehr. Im Gegenteil: Ein Blackout in Reinkultur von Jacob Zwerschke brachte in der Schlussphase die endgültige Entscheidung. Zunächst führte sein unnötiger Ballverlust zum Elfmeter, den Kagan Yildirim souverän zum 4:2 (85.) verwandelte und wenige Augenblicke darauf leistete sich der Blondschopf in der Seelower Hälfte eine rüde Attacke gegen Nabiel Nasser. Gelb/Rot die Konsequenz eines durchaus emotionalen und mitreißenden Nachbarschaftsduells.

Seelow: Lopusiewicz - Nasser, Mielke, Pilz, Apostolow - Reichelt, Drews, Jankowski, Alexandropoulos (89. Vorndamm), Yildirim, Pflug (80. Schubert)