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29. Spieltag Oberliga

07.06.2016

"Glücklich, aber nicht unverdient"

Seelow (MOZ) Im Nachhinein zeigte sich Victoria Seelows Trainer Robert Fröhlich glücklich über den 2:1-Sieg gegen den SV Altlüdersdorf. Gleichzeitig war es das letzte Saisonheimspiel der Kreisstädter in der Fußball-Oberliga Nord.

 

  

Lang gemacht: Seelows Simeon Apostolow (links) versucht den Altlüdersdorfer Sven Marten zu stoppen

© DIRK SCHAAL

"Wir sind nicht extra bis hierher gefahren, um dann mit leeren Händen wieder die Heimreise anzutreten. Etwas wollen wir schon mitnehmen und wir werden uns nicht verstecken", erklärte vor dem Anpfiff der Altlüdersdorfer Trainer Mike Frank.

Mit Felix Schulz und Enrico Below in der Startformation begannen die Seelower. "Mal schauen, wie lange es die beiden nach ihren Verletzungen durchhalten",sagte Robert Fröhlich. Klar gab er die Marschroute an: "Wir wollen am Saisonende 40 Punkte haben". Also zählte für ihn nur ein Sieg.

Nach einer kurzen Abtastphase und zwei Tormöglichkeiten, durch den Altlüdersdorfer Sven Marten (2. Minute) und direkt im Gegenzug Sebastian Jankowski (Freistoß aus 20 Metern), holten sich die Gäste mit dem Wohlwollen der Seelower ein leichtes spielerisches Übergewicht im Mittelfeld. Recht aggressiv gingen die Platzherren jedoch in der eigenen Hälfte auf den ballführenden Gegner, um dann bei eigenem Ballbesitz den schnellen Enrico Below in die Spitze zu schicken.

Nach einer Viertelstunde verhinderte der Altlüdersdorfer Christoph Stoeter mit einem Handspiel im eigenen Strafraum nach schönem Doppelpass von Simeon Apostolow und Sebastian Jankowski eine hochkarätige Seelower Torchance. Routiniert schickte Sebastian Jankowski SVA-Keeper Younes Itri in die falsche Ecke und verwandelte zum 1:0 (16.). Auch in der Folge waren die Gäste mehr am Ball. Jedoch war spätestens in Seelower Strafraumnähe Schluss für ihre Bemühungen. Ohne wirkliche Ideen war es für die Gastgeber leichte Sache, die halbherzigen Angriffe abzuwehren.

Die besseren Tormöglichkeiten waren jedoch den Platzherren vorbehalten. Mit schnellen Umkehrspiel blieben sie gefährlich. Die fehlende Spielpraxis war dabei dem Seelower Below nach seiner Verletzung bei einigen Aktionen anzumerken. Die größte Chance der ersten Hälfte hatte dann sein Mannschaftskollege Toni Mielke. Freistehend zog der Seelower aus etwa zehn Metern und spitzem Winkel ab. Für den bereits geschlagenen Itri rettete der Innenpfosten und von dort sprang der Ball wieder ins Feld (38.). Kurz vor dem Pausenpfiff musste Sebastian Lawrenz gegen den durchgebrochenen Marten Kopf und Kragen riskieren, der sonst aus Nahdistanz frei vor Seelows Schlussmann Rafael Lopusiewicz zum Schuss gekommen wäre.

Nach dem Wechsel zeigten sich die Gäste spritziger. Mit mehr Ideen und Elan machten sie gleich zu Beginn der zweiten Hälfte klar, sich nicht kampf- und punktlos aus Seelow verabschieden zu wollen. Nach schöner Kombination verfehlte Kevin Owczarek nur knapp das Tor (49.).Eher selten kamen die Gastgeber noch vor das SVA-Tor. Nach Zuspiel von Simeon Apostolow stand plötzlich Felix Schulz im gegnerischen Strafraum frei, doch der überhastete Abschluss vor dem heranstürmenden Stoeter landete in den Armen von Keeper Itri. In vier, fünf gefährlichen Situationen innerhalb weniger Minuten machten die Gäste ihrem unbedingten Drang zum Ausgleich deutlich. Nur wenig später lief Lopusiewicz an einer Hereingabe von Owczarek in den Sechzehner vorbei, Marten brauchte völlig freistehend aus fünf Metern den Ball nur noch zum 1:1 über die Linie drücken (65.). "Um den Ausgleich haben wir förmlich gebettelt", beschrieb später Fröhlich diese Phase. Mehr als die Gäste von der Hitze gezeichnet, lief bei Seelow trotz neuer Leute nicht mehr viel nach vorn zusammen. Eher waren es ergebnislose Einzelaktionen. Dagegen musste Lopusiewicz beim einem Schuss von Owczarek gedankenschnell in die Ecke abtauchen, um die Gästeführung zu verhindern (78.). Den Unterschied machte mal wieder der Seelower Sebastian Jankowski. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld setzte sich der 34-jährige im Laufduell gegen Deniz Yesiltepe durch und zirkelte den Ball platziert und mit dem nötigen Druck versehen zum 2:1 in die Maschen des Gästetores.

"Glückwunsch an die Seelower, aber auch ein Kompliment an meine Mannschaft, dass sie gekämpft und nie aufgegeben hat", sagte Mike Frank nach dem Spiel. Von einem "glücklichen, aber nicht unverdientem Sieg", sprach Robert Fröhlich bei der Pressekonferenz.

Seelow: Lopusiewicz - Reichelt, Apostolow, Schulz (68. Yildirim), Pilz, S. Jankowski, Below (64. Klodawski), Nasser, Alexandropoulos, Mielke (77. D. Jankowski), Lawrenz

Altlüdersdorf: Itri - Djan-Okai (79. Sinan), Hegert, Marten, Gehring (68. Ferrera), Ulucay (46. Gigold), Kücük, Owczarek, Stoeter, Yesiltepe, Sentürk

 

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29. Spieltag Oberliga (25.06.2016)

 2:1-Sieg gegen den SV Altlüdersdorf