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2. Spieltag Oberliga Nord

12.08.2016

Verletztenmisere nimmt kein Ende

EDGAR NEMSCHOK UND UDO PLATE 11.08.2016 19:24 UHR - AKTUALISIERT 11.08.2016 19:26 UHR 
RED. SEELOW, SEELOW-RED@MOZ.DE

Seelow/Strausberg (MOZ) Die Heimpremiere der Seelower Oberliga-Kicker gegen den Charlottenburger FC am Sonntag um 14 Uhr bleibt auf dem Spielplan - allen vorherrschenden Personalproblemen zum Trotz. Der FC Strausberg trifft zeitgleich daheim auf den SV Altlüdersdorf.

  

Seelower Hoffnungsträger: Marcel Georgi

© MOZ/UDO PLATE

"Wir müssen da jetzt durch", sagt Jörg Schröder. Der Teammanager ist ebenso wie das Seelower Trainerduo Robert Fröhlich/Ronny Pesch aktuell heftig von Sorgen geplagt. Weniger die vom Resultat her unnötig vergeigte Auftaktpartie bei Anker Wismar als vielmehr die arg geschrumpfte Personaldecke bereitet dem umtriebigen Victoria-Trio mächtige Sorgen. "Derzeit verfügen wir über zwölf einsatzfähige Feldspieler - darunter unser zweiter Schlussmann Maurice Geisler. Zudem sind Sebastian Lawrenz, Nabiel Nasser und Enrico Below auch noch angeschlagen und dementsprechend bedingt fit", umreißt Schröder die nicht enden wollende Verletzungsmisere in Reihen des Oberligisten. Mit dem langzeitverletzten Kapitän Rick Drews, Maricusz Wolbaum, Pawel Noga, Angelo Müller und Felix Schulz sind gleich fünf bewährte Offensivkräfte zum Zuschauen verdonnert. Und dies nicht nur für ein paar Tage, sondern da werden schon einige Wochen oder gar Monate ins Land gehen, ehe das Quintett überhaupt wieder ins Training einsteigen kann. Zudem haben sich die Seelower mit sofortiger Wirkung vom Angreifer Amadeusz Klodawski getrennt. Für Schröder steht außer Frage, dass die Victoria umgehend zwei, besser drei Neuzugänge benötigt, die quantitativ und qualitativ weiterhelfen.

So dürften sich in den nächsten Tagen im Training diverse Gastspieler in der Sparkassenarena die Klinke in die Hand geben. Allein: Blanker Aktionismus ist (noch) nicht angesagt beim Kreisstadtklub. Dennoch haben Brasilianer und Japaner unter der Woche ihre Töppen geschnürt und bei den Seelowern vorgespielt. Und Schröder hat abermals seine Fühler beim polnischen Nachbarn ausgestreckt. Mit Jaszek Kutkowski könnte demnächst ein weiterer hochkarätiger polnischer Kicker in den Victoria-Dress schlüpfen.

Unterdessen müssen Fröhlich und Pesch den restlichen Kickern nach der absolut ärgerlichen 2:3-Pleite in Wismar wieder neues Selbstvertrauen einflößen. War die Vorstellung über etwas mehr als eine Stunde allemal passabel, wirkte das Wismarer Ausgleich-Tor wie ein Keulenschlag auf die fortan kraftlos und verunsichert wirkenden Seelower Fußballer setzte es in der Schlussminute der regulären Spielzeit noch den dritten Ánker-Treffer.

Fakt indes ist: Die Seelower müssen sich etwas einfallen lassen, wollen sie demnächst in die Nähe jener Teams rücken, die sich seriös aus dem Abstiegsgeschäft heraushalten wollen. Der Rumpfkader schreit förmlich nach Verstärkungen - und zusätzliche Ausfälle dürfen schon gar nicht passieren. Als Pawel Noga in Wismar nach exakt 53 Minuten mit einem Muskelfaserriss passen musste, dürfte Cheftrainer Fröhlich förmlich das Herz stehen geblieben

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