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1. Spieltag Oberliga / Seelow startet mit einer Auswärtsniederlage

08.08.2016

Bitteres Ende nach Kontrollverlust

UDO PLATE 08.08.2016 22:06 UHR 
RED. SEELOW, SEELOW-RED@MOZ.DE

Seelow (MOZ) Zum Saisonauftakt blieb das Punktekonto der Oberliga-Kicker von Victoria Seelow erst einmal leer. Die Elf von Robert Fröhlich trat den Heimweg von Anker Wismar trotz zweimaliger Führung mit leeren Händen an. Nach 90 Minute stand es 3:2 für Wismar.

  

Ärgerliche, wie unnötige Bauchlandung zum Auftakt: Die Oberliga-Kicker von Victoria Seelow, vorn Paul Steinert dahinter Torschütze Anastasios Alexandropoulos, unterlagen trotz zweimaliger Führung in Wismar mit 2:3.

© MOZ/UDO PLATE

Dabei hatten die Seelower Gäste einen Traumstart erwischt und lagen nach nur zwei Minuten Spielzeit durch einen Kopfballtreffer von Anastasios Alexandropoulos bereits mit 1:0 in Führung. Sebastian Jankowski servierte dem Griechen in Diensten der MOL-Kreisstädter das runde Leder schulbuchmäßig. Auch in der Folgezeit blieben die Gäste tonangebend. Immer wieder wurde die Heimelf früh attackiert und kam dementsprechend kaum zur Entfaltung. Vielmehr waren es die Victorianer, bei denen die Neuzugänge Pawel Noga und Marcel Georgie einen mehr als guten Punktspieleinstand feierten, die immer wieder vielversprechende Offensivaktionen starteten. Mit Spielwitz und Kombinationsfußball setzte die Elf von Trainer Robert Fröhlich die Anker-Fußballer unter Druck. Sie nutzte die Ballverluste des Kontrahenten immer wieder zu schnellen Kontern, ohne jedoch einen zweiten oder gar dritten Treffer nachzulegen.

Ergo haderte Seelows Teammanager Jörg Schröder mit den Geschehen und fand an dem flotten Spiel durchaus einen Kritikpunkt: "Wir hatten in der Anfangsphase nach dem Führungstreffer zwei, drei weitere Möglichkeiten. Mehr gibt es zumeist in der Oberliga nicht. Da muss natürlich mehr draus gemacht werden."

So aber schlugen die Gastgeber zu und glichen durch Kenan Hasicic aus. Im Nachfassen hatte der Angreifer aus der Nahdistanz keinerlei Mühe, den Ball gegen den chancenlosen Seelower Schlussmann Rafal Lopusiewicz zum 1:1 in die Seelower Maschen zu befördern. Die Gäste waren keineswegs geschockt. Vielmehr steckten die Kreisstadt-Fußballer den Rückschlag weg und suchten weiterhin forsch die Offensive. Mit einer feinen Einzelleistung war es Alexandropoulos, der sich gegen gleich drei Anker-Abwehrakteure durchsetzte und den mitgeeilten Marcel Georgi in Szene setzte. Der Ex-Frankfurter ließ sich nicht zweimal bitten. Der Technisch versierte Mittelfeldakteur donnerte den Ball vehement zur erneuten Seelower Führung ins Wismarer-Tor (30.). In der Schlussphase des ersten Durchgangs setzten sich die Seelower in der Anker-Hälfte fest, ein weiterer Treffer fiel indes nicht mehr.

Nach dem Seitenwechsel dann Duplizitäten der Ereignisse. Seelow blieb zunächst die bessere Mannschaft. Dies änderte sich jedoch nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Neuzugang Pawel Noga (54.). Im gleichen Maß wie die Gäste abbauten, wurden die Platzherren stärker. Dennoch dauerte es noch bis zur 75. ehe Franz-Walter Schlatow zum 2:2 ausglich. In der Schlussphase ging dann die Seelower Kontrolle völlig flöten: In der letzten Minute der regulären Spielzeit war es erneut Schlatow, der zum umjubelten 3:3-Siegtreffer einschoss.

"Nach dem Ausfall von Pawel haben wir aus unerklärlichen Gründen den Faden verloren. Die Laufbereitschaft und das Zweikampfverhalten gingen uns komplett verloren. Wir waren kaum noch präsent und Wismar geradezu zum Toreschießen eingeladen. Diese unnötige Auftakt-Pleite schmerzt schon. Da müssen wir uns einzig und allein auf unsere Brust klopfen", wetterte ein sichtlich enttäuschter Seelower Teammanager Jörg Schröder.

Seelow: Lopusiewicz - Apostolow, Lawrenz, D. Jankowski, Nasser - Reichelt, Noga (53. Steinert), Georgie, S. Jankowski - Müller (46. Below), Alexandropoulos (81. Schubert)

http://www.moz.de/lokalredaktionen/maerkisch-oderland/seelow/artikel7/dg/0/1/1505493/