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9.Sptg Oberliga Seelow schlägt Hansa Rostock II 5:1

27.10.2016

Feuerwerk mit UnterbrechungJÖRG SCHRÖDER 24.10.2016 17:55 UHR - AKTUALISIERT 24.10.2016 18:05 UHR RED. SEELOW, SEELOW-RED@MOZ.DE 

Seelow (MOZ) Mit einem auch in der Höhe verdienten 5:1-Erfolg (3:0) schickten die Oberliga-Fußballer von Victoria Seelow den FC Hansa Rostock II wieder zurück an die Ostseeküste. Nun setzen sich die Kreisstädter komfortabel im oberen Mittelfeld der Tabelle fest.

  

Nicht zu stoppen: Was Hansa-Kapitän Fabian Holthaus (l.) auch gegen Mariusz Wolbaum versuchte - der Seelower war gleich zweimal erfolgreich.

© MOZ/UDO PLATE

In der vorigen Saison schrammte die Mannschaft von Hansa Rostock II nur haarscharf am Aufstieg an der Regionalliga vorbei. Trotzdem musste der Trainer Roland Kroos, Vater von Toni Kroos, das Feld räumen. Spekulationen, wie geht es weiter mit der Zweiten, gab es danach zuhauf. Dennoch wollten die Rostocker eine spielstarke Mannschaft in die neue Oberligasaison an den Start bringen. Deren Ergebnisse schwankten zu Beginn dieser Saison, aber gegen Seelow sollte wieder ein Sieg her, hieß es aus dem Rostocker Umfeld.

Doch vor 320 zahlende Zuschauer übernahmen nicht die Gäste das Zepter, die Victorianer waren es, die Rostock von Beginn an nicht zur Entfaltung kommen ließen. Die dritte Minute lief, als sich der gut aufgelegte Matthias Reichelt gut im Mittelfeld durchsetzte und den mitlaufenden Spielertrainer Sebastian Jankowski sah. Der überlegte einen Tick zu lange und ließ eine gute Möglichkeit für die Gastgeber verstreichen. Nur sechs Minuten später eine Duplizität der Ereignisse. Wieder war es Reichelt, der Jankowski hervorragend freispielte. Sein Schuss aus 22 Meter streifte nur die Lattenoberkante. Postwendend kam ein kleines Lebenszeichen der Rostocker. Doch ein Schuss aus der zweiten Reihe war kein Problem für Keeper Luposiewicz, der über die gesamte Spielzeit gesehen einen geruhsamen Nachmittag hatte.

Seelow ließ sich nicht beirren und nach elf Minuten war es Kapitän Rick Drews, der die Rostocker Abwehr in arge Nöte brachte. Zweimal vermochten sie noch zu retten, ehe ein Handspiel vom Rostocker Valentin Rode, bekam dafür die Rote Karte, mit einem Elfmeter geahndet wurde. Mariusz Wolbaum ließ Keeper Eric Behrens keine Chance und es hieß 1:0 für die Gastgeber. Die Kreisstädter ließen nicht locker und nach 16 Minuten war es wiederum Jankowski, der Wolbaum hervorragend freispielte. Die Ballannahme vertändelte Wolbaum, aber im zweiten Anlauf markierte er das 2:0. Seelow erhöhte weiter den Druck, sie wollten die frühe Entscheidung. Erst verpasste Nabiel Nasser mit einem 25 Meter Schuss um Millimeter das Gehäuse, als kurz darauf Marcel Georgie nur um Haaresbreite über den rechten Dreiangel schoss. Kurz darauf war es der stark aufspielende Toni Mielke, der nach einem Alleingang zehn Meter vor dem Rostocker Keeper den Ball im Tor der Gäste hätte unterbringen müssen. Die 42. Minute lief, als Wolbaum rustikal von den Füßen geholt wurde und Schiedsrichter Christoph Beblik wieder auf Elfmeter entscheiden musste.

Jankowski verwandelte kaltschnäuzig zum 3:0. Dann folgte der schönste Spielzug des Tages. Mit Hacke, Spitze eins, zwei, drei kam Simeon Apostolow in Ballbesitz. Warum er aus guter Schussposition nicht das 4:0 machte, wird wohl allein sein Geheimnis bleiben.

Danach wurden die Seiten gewechselt. Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit war Seelow die bessere Mannschaft, aber aus den sich bietenden Chancen für machten Drews und Mielke zu wenig. In der Folgezeit kam Enrico Below für Reichelt. Wer von den Zuschauern jetzt dachte, das Seelower "Feuerwerk" würde weiter gehen, sah sich getäuscht. Hansa wurde frecher und durch Unordnung in der Abwehr der Gastgeber erzielte Sosuke Kimura das 3:1. Was war auf einmal mit den Seelowern los? Waren sie in der Lage nochmal das Spiel an sich zu reißen? Ja. Sie konnten es! In der 71. Minute war es Georgie, der eine Freistoßflanke mustergültige in den Strafraum brachte. Mielke war zur Stelle und mit einem wuchtigen Kopfball markierte er das 4:1. Victoria Seelow gab sich damit nicht zufrieden. Angelo Müller und Florian Hilprecht brachten noch einmal frischen Wind. Ecke Georgi, erst im zweiten Versuch nach Rostocker Abwehr, schoss den Ball in den gegnerischen Strafraum. Am langen Pfosten stand Sebastian Lawrenz und köpfte zum 5:1 ein. Seelow war in der Schlussphase bemüht, das Ergebnis noch höher zu schrauben. Als dann der Rostocker Hannes Rath noch mit gelb-rot zum Duschen musste, war es den Seelowern aber trotzdem nicht mehr vergönnt, ein Schützenfest abzufackeln.

Seelow: Lupusiewicz, Nasser, Jankowski, Apostolow (78. Hilprecht), Lawrenz, Mielke, Reichelt (59. Below), Wolbaum, Georgi, Jankowski (68. Müller), Drews

Rostock II: Behrens, Holthaus, Geers (7. Rath), Röth, Sabas, Fehr, Rode, Mihajlovic (46. Suda), Grube, Hurtig (61. Kimura), Benyamina

Schiedsrichter: Beblik (Berlin) - Zuschauer: 320 - Tore: 1:0 Wolbaum (13. Handelfmeter), 2:0 Wolbaum (16.), 3:0 Jankowski (43. Foulelfmeter), 3:1 Kimura (68.), 4:1 Mielke (72.), 5:1 Lawrenz (75.) - Rot: Rode (12./Hand) - Gelb-Rot: Rath (82./Foul)