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10. Spieltag Derby - Zeit in der Oberliga

27.10.2016

Aufstellung bleibt bis zum Anpfiff geheim

EDGAR NEMSCHOK 27.10.2016 18:41 UHR 
RED. SEELOW, SEELOW-RED@MOZ.DE

Seelow (MOZ) Freitagabend, 19.30 Uhr, pfeift der Leipziger Schiedsrichter Christopher Gaunitz die Partie der Fußball-Oberliga Nord, FC Strausberg gegen Victoria Seelow in der Strausberger Energie-Arena an. Die Vereine nehmen das Kreis-Derby mit Gelassenheit hin und lassen sich von Emotionen nicht anstecken.

  

Sonderlob vom Teammanager: Der Seelower Matthias Reichelt überzeugte gegen Hansa Rostock II.

© DIRK SCHAAL

Seelow gegen Strausberg - das Aufeinandertreffen erzeugte in der Vergangenheit häufig Leidenschaft, hoch kochende Emotionen, viel Kampf, aber auch schöner Fußball. "Natürlich ist es ein Derby, schon von der territorialen Nähe her in der Oberliga. Aber darüber hinaus gibt es wohl sehr viele verschiedene Ansichten und Einstellungen", erklärte der Teammanager der Kreisstädter, Jörg Schröder.

Für die Fans beider Mannschaften hat der Freitagabend eine besondere Bedeutung. In der Seelower Geschäftsstelle gingen schon zahlreiche Anfragen wegen Karten ein. Doch davon sollte es reichlich an der Abendkasse der Strausberger Energie-Arena geben. Aber es zeigt, aus Sicht der treusten Anhänger hat dieses Märkisch-Oderland-Derby immer noch einen außerordentlichen Reiz. Und wenn die Zuschauer dieses Duell zu entscheiden hätten, würde es 380:193 für die Kreisstädter ausgehen. Dieses Ergebnis spiegelte die heimische Zuschauerzahl beim direkten Aufeinandertreffen der vorigen Oberliga-Saison wider.

Seit vier Spielen ist Seelow in der Meisterschaft unbesiegt. Dabei zeigten die Kreisstädter ansprechende Leistungen, spielerisches Vermögen und viel Kampfgeist. "Nach dem Weggang von Trainer Robert Fröhlich gab es eine wesentliche Veränderung in der Mannschaft. Dass dies jedoch so ein positiver Ruck ist, das war so nicht abzusehen", kommentierte Schröder die kleine Erfolgsserie. 14 Treffer in vier Begegnungen stehen nur drei Gegentore gegenüber.

Ganz anders sieht es beim Gegner aus. Vier Meisterschaftspiele in Folge verloren die Strausberger. Das Verhältnis von 8:17 Toren stellte eine klare Aussage dar, wäre da nicht die 1:7-Niederlage bei Optik Rathenow. So wird deutlich, dass der FCS die anderen drei Meisterschaftspartien jeweils nur knapp verloren hat und mit Fortune im Bunde vielleicht auch eine andere Serie möglich gewesen wäre.

"Ich gehe davon aus, dass wir Freitag mit der derzeit stärksten Formation auflaufen können", erklärte Schröder. Die Trainingsbeteiligung sei sehr hoch gewesen, fügte er hinzu und sprach von einer Euphorie, die er gern in die Energie-Arena mitnehmen möchte. Mitnehmen will er auch Pawel Piotr Noga, der im Ro-stock-Spiel nicht dabei war. "Die Aufstellung macht der Trainer, aber solch eine Alternative wie Noga hat natürlich jeder gern in der Hinterhand", sagte Schröder.

Im Spiel gegen Hansa II überzeugten seiner Meinung nach die Offensivabteilung. Matthias Reichel überraschte auf der Sechser-Position Schröder sehr positiv, Mariuz Wollbaum war als ständiger Unruheherd und zweifacher Torschütze auf dem Platz präsent und Rick Drews machte nach seiner Verletzung sein ersten Spiel über die volle Distanz. "Ich hätte mir schon gewünscht, dass ich auch getroffen hätte, aber vielleicht klappt es ja nun gegen Strausberg", sagte der 25-jährige. Mannschaftskapitän.

Eine besondere Brisanz im Aufeinandertreffen mit dem FCS sieht er nicht. "Es ist in erster Linie ein Meisterschaftsspiel wie jedes andere auch. Natürlich wollen wir gewinnen und die drei Punkte mitnehmen", erklärte Drews. Seine Rolle bei den Kreisstädtern sieht er auch in Zukunft in allererster Reihe. "Ich fühle mich in der Offensive sehr wohl, gerade auch bei den Kopfballduellen", erklärte er und tippte gegen Strausberg ein 2:0

Strausbergs Cheftrainer Christof Reimann gibt das wichtigste Statement vorweg: "Ich möchte nicht wieder nach einem Spiel, dem gegnerischen Trainer zum Sieg gratulieren". Doch Reimann weiß natürlich auch, dass mit Seelow eine Mannschaft nach Strausberg kommt, die sich im Moment in einer sehr guten Verfassung befindet. "Im Prinzip freuen wir uns auf jedes Spiel aber ein Derby und dazu noch am Freitagabend ...". Reimann musste seine Mannschaft nach dem Spiel gegen Tennis Borussias Berlin wieder ein wenig aufbauen. "Na, ja wir haben das Positive aus dem Spiel herausgezogen. Zusammengefasst hat meine Mannschaft gut gespielt. Mit etwas mehr Cleverness hätten wir auch einen Erfolg nach Hause gebracht."

Reimann wollte zur Aufstellung am Freitagabend nicht viel sagen. "Ich mache absichtlich ein kleines Geheimnis daraus. Nur so viel, wir werden mit Überraschungen auflaufen."

Der Strausberger Coach spricht mit großem Respekt vom Gegner. "Seelow hat seine Stärken in der Offensive. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen. Gegen TeBe hat das ganz gut geklappt, denn auch die Berliner sind von Hause aus sehr offensiv eingestellt."

http://www.moz.de/lokalredaktionen/maerkisch-oderland/seelow/artikel7/dg/0/1/1526038/