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Vor dem 14. Sptg.

09.12.2016

Mit einem Sieg in die Winterpause

UDO PLATE UND DIRK SCHAA 08.12.2016 17:37 UHR 
RED. SEELOW, SEELOW-RED@MOZ.DE

 

Seelow (MOZ) Mit weiteren Siegen wollen die beiden Märkisch-Oderländer Mannschaften der Fußball-Oberliga in die Winterpause gehen. Während der FC Strausberg schon am Freitagabend, 20 Uhr, gegen Grün-Weiß Brieselang ran muss, empfängt Victoria Seelow Sonntag den SV Altlüdersdorf.

  

Grün-Weiß Brieselang kommt: Zwei-Meter-Mann Lenny Stein im Duell mit Mariusz Wolbaum von Victoria Seelow

© DIRK SCHAAL

"Vielleicht gibt dieser Teilerfolg am Ende ja den Ausschlag", sagte der Strausberger Trainer Christof Reimann nach dem 1:1-Unentschieden der Vorwoche gegen den FC Frankfurt. Natürlich brauchen die Strausberger derzeit den berühmtem Strohhalm, an den sie sich klammern können, und natürlich müssen auch Erfolgserlebnisse her für Spieler und Verantwortliche, um wieder die nötige Lockerheit auf und neben dem Platz an den Tag legen zu können. So ist und bleibt dieser Punktgewinn der Vorwoche in Frankfurt ein positiver Aspekt im Kampf um den Klassenerhalt für die Strausberger - Punkt.

Was in vorhergehenden Spielen bemängelt wurde, dass zeigte der FCS in der Oderstadt - eine kämpferische Einstellung. Auch wenn zwischendurch, und dann zumeist von Strausberg, auch ansehnlicher Fußball gespielt wurde, es war ein Kampfspiel. Ein Spiel, an dem am Ende sogar die Emotionen hochkochten, der Strausberger Grzegorz Rafal Pawlowski nach einem Revanchefoul vom Platz flog, das der Schiedsrichter als eine Tätlichkeit wertete. So ist er zumindest auch am Freitagabend, 20 Uhr in der Energie-Arena, gegen Grün-Weiß Brieselang gesperrt.

Brieselang steht ebenso unten drin in der Tabelle wie Strausberg. Einen Punkt mehr als der FCS, elf Zähler, haben die Osthavelländer auf ihrem Konto. Bei sechs Spielen ohne einen vollen Drei-Punkte-Erfolg kann man schon davon sprechen, dass die Grün-Weißen das Siegen verlernt haben. Dass sie das Fußballspielen noch beherrschen, dass zeigten sie phasenweise unlängst auch in Seelow. Richtig schnell gehen sie nach Ballbesitz in die Spitze, lediglich in der Chancenverwertung haperte es ordentlich.

Mit im Brieselanger Aufgebot wird wohl auch der ehemalige Strausberger Marc Reichel sein. Gegen Seelow lief er mehr seinen Möglichkeiten hinterher, aber so ein Besuch bei alten Bekannten kann schon noch Kräfte freisetzen. Richtig stark präsentierte sich gegen die Kreisstädter der Zwei-Meter-Mann Lenny Stein. Mit zunehmender Spielzeit wurde er immer sicherer, gewann fast jeden Zweikampf, verteilte mit viel Übersicht die Bälle, nur konnte an diesem Tag keiner seiner Vorderleute seine gute Vorarbeit verwerten.

Zweifelsfrei ist es beim Aufeinandertreffen des Tabellen dreizehnten mit dem Vierzehnten ein Sechs-Punkte-Spiel. "Da brauchst du den Kopf frei, ansonsten verkrampfst du", sagte unlängst Holger Ohde, sportlicher Leiter der Strausberger. Mit einem Sieg in die nun folgende fußballfreie Zeit zu gehen, vielleicht auch außerhalb der Abstiegsplätze, wäre auch eine angenehme Art, zu überwintern. Aber das trifft auf beide Mannschaften ja gleichermaßen zu.

Ihre Pflicht gegen Grün-Weiß Brieselang haben die Oberliga-Fußballer von Victoria Seelow erfolgreich getan. 3:1 konnten die Kreisstädter gewinnen, weil sie es mehr wollten, wie es der sympathische Grün-Weiß-Coach Patrick Schlüter später ausdrückte.Nun kommt am Sonntag, 14 Uhr, der SV Altlüdersdorf, als Zwölfter mit reichlich Abstiegssorgen versehen, in die Kreisstadt. Bei einem Sieg könnte Victoria dem FCS sogar Schützenhilfe geben. Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski möchte sich mit einem Heimerfolg in die Winterpause verabschieden. "Es muss einfach unser Anspruch im heimischen Stadion sein, zum Jahresausklang noch einmal einen wichtigen Dreier einzufahren. Damit könnten wir den Abstand nach unten weiter komfortabel gestalten", setzt der Pole auf eine allemal erlaubte Trotzreaktion seiner Elf in der finalen Hinrundenbegegnung.

Leichte Aufgaben sehen allerdings anders aus, auch wenn die Seelower nach der Verlustpartie in Zehlendorf kaum mental angeknockt sein dürften. "Wir müssen einfach nur unsere einfachen, oftmals auch naiven Fehler vermeiden und in der Offensive wieder überzeugender agieren", betont Jankowski, der sich in erster Linie mehr Durchschlagskraft wünscht. "Momentan sind wir im gegnerischen Strafraum nicht zielstrebig genug", moniert Seelows Spielertrainer, der hofft, dass der Knoten gegen Altlüdersdorf wieder platzt.