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Giebelsee-Cups 2017

08.01.2017

Der Pott geht nach Mahlsdorf - für immer

EDGAR NEMSCHOK 08.01.2017 19:11 UHR 
RED. STRAUSBERG, STRAUSBERG-RED@MOZ.DE

Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Eintracht Mahlsdorf heißt der Sieger des Giebelsee-Cups 2017. Da die Berliner den Pott um das beliebte Fußball-Hallenturnier des SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf nun das dritte Mal in der Turniergeschichte gewonnen haben, können sie ihn auch in die eigene Vereinsvitrine stellen.

  

Abschlussbild: Nach einem langen Tag feierten alle Mannschaften ein gelungenes Turnier. Sieger wurde Eintracht Mahlsdorf. Die Berliner dürfen den goldenen Pokal nunmehr mit nach Hause nehmen. Sie haben den Cup dreimal gewonnen. Zuvor schaffte das der FC S

© MOZ/EDGAR NEMSCHOK

Das Turnier erlebte nunmehr seine 15. Auflage und zum dritten Mal in seiner Geschichte muss nun auch ein neuer Pokal angeschafft werden. Der FC Strausberg und Eintracht Mahlsdorf haben die goldene Trophäe jeweils dreimal gewonnen und können sie für immer behalten. Die Fans kommen gern in die Giebelsee-Halle nach Petershagen. Man trifft sich, spricht über Fußball, die vergangenen Feiertage und wünscht sich gegenseitig ein gesundes neues Jahr.

Die Stimmung in der Giebelsee-Halle war gut und bekam erst im Finale einen kleinen Knacks. Nach einem langen Turnier standen auch die beiden besten Mannschaften im Endspiel. Sowohl Oberligist SV Victoria Seelow als auch Eintracht Mahlsdorf hatten ihre Vorrundengruppen nicht nur souverän, sondern auch ungeschlagen beherrscht. Selbst in den Halbfinals konnten sie sich durchsetzen, auch wenn Mahlsdorf gegen den FC Strausberg ein Neunmeter-Schießen bewältigen musste (2:1). Seelow machte von allen Mannschaften den besten Eindruck. Im Halbfinale bezwangen sie den Gastgeber SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf deutlich mit 4:1 und spätestens nach diesem Spiel standen die Wetten auf einen Turniersieg von Victoria ganz hoch im Kurs. Es kam jedoch anders.

Das Finale selbst begann sehr zäh. Beide Mannschaften belauerten sich wie hungrige Tiger und das oberste Motto lautete: "Bloß keine Fehler machen." Erst gegen Mitte der Spielzeit, fürs Finale waren 15 Minuten angesetzt, gab es die erste brenzlige Situation. Mahlsdorfs Kay Szczech konnte aber Seelows Torhüter-Routinier Marek Wilcek (42 Jahre) nicht überwinden. Nach einem Laufduell zwischen Nabiel Nasser und Nico Engler entschied Schiri Max Mangold auf eine Zwei-Minuten-Strafe. Etwas unglücklich für den Seelower Nasser, denn beide Spieler zogen gegenseitig an den Trikots. Und kurz danach besorgte dann tatsächlich Tilo Scheffler das 1:0 für Eintracht.

Und es kam noch dicker für die Seelower, denn Martin Kohlmann legte per Freistoß zum 2:0 nach. Die Dämme brachen dann ein wenig, als es erneut eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Seelow gab. Sebastian Lawrenz wurde von zwei Mahlsdorfern in die Zange genommen, musste aber auf die Strafbank. Scheffler sicherte den 3:0-Erfolg und seiner Eintracht den Pokalsieg. Dritter im Turnier wurde der FC Strausberg, der den Gastgeber im Kleinen Finale durch ein Tor von Neuzugang Blerim Shigjeqi mit 1:0 besiegte.

Auch wenn die Seelower am Ende doch angefressen waren, alle gaben sich fair die Hand und feierten gemeinsam den 15. Cup. Zum besten Torhüter wurde Lukas Geerhardt von der SG Rot-Weiß  Neuenhagen gewählt. Bester Spieler des Turniers wurde der Seelower Mariusz Wohlbaum und mit vier Treffern bester Torschütze Rick Drews, ebenfalls von Victoria Seelow.

Mahlsdorfs Torsten Boer sagte: "Minimalziel war das Halbfinale. Dass es mehr wurde, ist riesig."

Sebastian Jankowski: "Wir spielen in diesem Winter nur das eine Hallenturnier. Wir hätten gern gewonnen."

Und welche Meinung gab es vom Neuling Frankonia Wernsdorf. Trainer René Räck sagte: "Wir hatten etwas Pech mit der Auslosung - gleich drei Oberligisten in der Gruppe. Aber die Jungs haben sich prima geschlagen und wenn wir nächstes Jahr wieder eingeladen werden, kommen wir gern."

Am besten fasste das Turnier David Karlsch von Germania Schöneiche zusammen: "Wir sind diesmal nur Siebter geworden, hatten aber viel Spaß. Danke an Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf und alle Helfer."

http://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/strausberg/artikel8/dg/0/1/1543077/