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Seelow besiegt FC Frankfurt

15.05.2017

Oberliga-Abstieg ist besiegelt

UDO PLATE 15.05.2017 07:00 UHR 
RED. FRANKFURT (ODER), FRANKFURT-RED@MOZ.DE

Seelow (MOZ) Der 1. FC Frankfurt ist nach dem 0:1 (0:0) bei Victoria Seelow rechnerisch aus der Fußball-Oberliga abgestiegen. Ein Blick in die Gesichter der Frankfurter Fußballer ließ keine zwei Meinungen zu. Da war der Unglücksrabe Dennis Hildebrandt, der den Schuss von Seelows Abwehrchef Sebastian Lawrenz unhaltbar für den bis auf diese Szene überragenden FC-Schlussmann Philipp Reschke zum 1:0-Endstand in der 81. Minute ablenkte. "Ich habe meine Chance zum Tor genutzt und getroffen", flüchtete sich der Blondschopf in Galgenhumor.

  

Hält das 0:0 lange fest: Torhüter Philipp Reschke (l)

© MICHAEL BENK

Kevin Richter, der vom Unparteiischen Rasmus Jessen nach einem Allerweltsfoul nahe dem Mittelkreis noch in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde, verstand die Welt nicht mehr, während Frankfurts Co-Trainer Ronny Pesch nach einer ersten Hochrechnung den Klassenerhalt abschreiben musste.

Die Begegnung entpuppte sich zunächst keinesfalls als fußballerischer Leckerbissen. Vielmehr verpuffte der Seelower Anfangselan nach knapp zehn Minuten, während die zuvor mit Mann und Maus verteidigenden Oderstädter entschlossener zu Sache gingen. Verfehlte der Kopfball von Pawel Zielinski nach Eckball von Kevin Richer das Seelower Gehäuse (10.), so unterlief Paul Jäkel nach Kombination Gleiches (34.). Erst jetzt erwachten die Victorianer aus dem Ruhemodus, doch nur der Ex-Frankfurter Marcel Georgi (39.) sowie Dawid Jankowski per Freistoß (44.) zwangen Schlussmann Philipp Reschke zu Großtaten.

Die zweite Halbzeit lebte von der Spannung und dem Duell FC-Keeper Reschke gegen Seelow. Gleich ein halbes Dutzend Chancen machte der hünenhafte Blondschopf zunichte. Zunächst fischte er einen Distanzschuss von Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski aus dem Dreiangel (56.). In der Folge blieb Reschke drei Mal Sieger gegen den allein auf ihn zusteuernden Pavel Noga (58./61./65.). Auch Seelows Kapitän Rick Drews blieb gegen Reschke nur zweiter Sieger (72.), ehe der einsatzfreudige Victoria-Abwehrchef Sebastian Lawrenz im Nachschuss zum 1:0 einnetzte (81.). Allerdings mit Unterstützung des FC-Pechvogels Hildebrandt.

"Im zweiten Durchgang haben wir in der Offensive zu wenig gemacht. Alle wussten, dass spätestens in diesem Prestigeduell ein Dreier her musste. Da ist uns nicht gelungen ", verdeutlichte Pesch. "Wir haben uns im zweiten Durchgang nicht nur ein dickes Chancenplus erarbeitet, sondern auch den Erfolg. Darauf werden wir nun ein Bierchen genießen", freute sich Seelows Spielertrainer Sebastian Jankowski, der später mit der Elf den 36. Geburtstag nachfeierte.

Seelow: Lopusiewicz - Simeon Apostolow, Lawrenz, Dawid Jankowski, Reichelt - Mielke, Noga, Sebastian Jankowski (89. Anastasios Alexandropoulos), Drews (93. Hilprecht) - Müller (46. Schubert), Georgi

Frankfurt: Reschke - Wiedenhöft, Richter, Hildebrandt, Peschke (63. Fiebig), Felix Matthäs - Zielinski, Sauer, Herzberg (85. Grothe), Paul Jäkel (74. Weiss-Motz) - Aniol

Tor: 1:0 Sebastian Lawrenz (81.) - Schiedsrichter: Rasmus Jessen (Berlin)Gelb-Rot: Kevin Richter (90./Frankfurt) - Zuschauer: 445

http://www.moz.de/landkreise/oder-spree/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/1573838/