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4.Sptg. Oberliga Strausberg vs. Seelow

15.09.2017

Freitagabend ist Derbytime.

Zum heutigen Oberliga Spiel zwischen dem  FC Strausberg vs. dem SV Victoria Seelow stellt die Sportredaktion der Märkischen Oderzeitung die beiderseitige Gefühlslage vor.

Victoria steht unter Druck

Edgar Nemschok und Udo Plate 15.09.2017 07:00 Uhr
Red. Seelow, seelow-red@moz.de

Strausberg (MOZ) Die Spielzeit in der Fußball-Oberliga Nord ist erst drei Spieltage alt, aber schon stehen die Spieler von Victoria Seelow vor dem Kreisderby beim glänzend in die Saison gestarteten FC Strausberg am Freitagabend (19.30 Uhr) in der Energie-Arena gehörig unter Druck.

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Muss sich was einfallen lassen: Sebastian Jankowski von Victoria Seelow

© MOZ/Edgar Nemschok

Während sich der Gastgeber in den bisherigen Pflichtspielen schadlos halten konnte, leisteten sich die Kreisstadt-Fußballer bereits drei Niederlagen - zwei in der Meisterschaftsrunde. Zum Auftakt gab es ein glattes 0:3 bei Optik Rathenow.

Auch die folgende Heimpremiere gegen den Aufsteiger Torgelower FC Greif setzten die Schützlinge von Trainer Sebastian Jankowski mit 0:2 unerwartet in den Sand. Mehr als ein Lichtblick dann das dritte Punktspiel. Im Oberliga-Derby beim 1. FC Frankfurt schien sich das Seelower Ensemble sämtliche Hemmschwellen mit dem 7:1-Auswärtserfolg von der Seele zu schießen. Doch nur eine Woche darauf gab es in der nächsten Begegnung einen unerwarteten Rückschlag. Die Jankowski-Elf musste beim Brandenburgligaklub Union Klosterfelde mit einer 1:2-Schlappe sämtliche Träume im Brandenburger Pokal-Wettbewerb begraben.

"Die Ausgangslage vor dem stets brisanten Nachbarschaftsduell beim FC Strausberg ist denkbar einfach", redet Jankowski auch gar nicht erst um den heißen Brei herum. "Alles andere als ein Erfolg ist in der gegenwärtigen Situation für uns zu wenig."

In der vorigen Spielzeit setzte sich Seelow in der Schlussphase durch Treffer von Marius Wolbaum sowie Kapitän Rick Drews knapp mit 2:1 in der Grünen Stadt am See durch. Die 1:0-Führung des FCS durch Martin Kemter hatte damals nur etwas mehr als eine Stunde Bestand gehabt. Auch im Rückspiel behielten die Kreisstädter mit 2:1 die Oberhand. Sebastian Lawrenz hatte die Führung erzielt, Wolbaum dann auf 2:0 erhöht. Strausbergs Abwehrspieler Adam Anton Wiejkuc machte es mit dem Anschlusstreffer in der 88. Minute zwar für einige Augenblicke nochmals spannend, aber es änderte nichts an der zweiten Niederlage der Strausberger. "Ich erwarte, dass jeder Spieler bei uns gewillt ist, alles zu geben und zu jeder Aktion bereit ist", lautet Jankowskis Forderung an seine Elf.

Klar ist, dass die Victorianer sich nachhaltig steigern müssen. "Wenn es nicht läuft, muss ein Gegner auch einmal niedergekämpft werden. Leidenschaft, Herzblut, Laufbereitschaft und Zweikampfstärke sind gefragt. Gegen eine aufgrund der Erfolge selbstbewusste Strausberger Mannschaft werden wir einen Mix aus all diesen Tugenden brauchen", sagt Jankowski. Grundsätzlich sollen die Victorianer zunächst einmal hinten sicher stehen und für die offensivstarken Platzherren wenig zulassen. Denn Strausberg verfügt mit Martin Kemter, Felix Angerhöfer sowie Caga Aslan über enorm starke Angreifer. Das Trio trüge erheblich dazu bei, dass Strausberg derzeit so erfolgreich ist, wie die beiden Siege im Landespokal und die zwei Erfolge in der Meisterschaftsrunde nachhaltig untermauern.

Die Reihe sehr guter Offensivspieler lässt sich allerdings noch fortführen. Kapitän Gordan Griebsch, Dennis Rötzscher, Tino Istvanic, Anton Hohlfeld, Görkem Üre - das Trainerteam Christof Reimann und Daniel Dloniak hat da einige Möglichkeiten, denn selbst Abwehrspieler wie Maximilian Hinz oder Wael Karim haben durchaus Offensivqualitäten.

Auch in Strausberg denkt man natürlich noch an die vergangene Saison. Der Sportliche Leiter beim FCS, Holger Ohde, erklärt: "Gegen Seelow zu spielen, ist immer noch was Besonderes, und wir alle freuen uns darauf. Es ist ein Derby und so wird auch am Freitagabend ein intensives Fußballspiel zu erwarten sein. Wir haben in der abgelaufenen Saison zweimal verloren und wollen nun natürlich den Spieß wieder ein Stück umdrehen. Im Moment ist die Stimmung prächtig. Es ist schon lange her, dass wir Erfolgen nicht hinterherlaufen müssen. Zwei Siege in der Liga und das Weiterkommen im Landespokal, auch wenn es in Waltersdorf sehr schwierig war, stimmen uns optimistisch."

Fragezeichen gibt es in der Strausberger Auswahl noch über den Einsätzen von Griebsch, Kemter und Yannik Mastalerz. Die Strausberger hatten in den vergangenen Spielen mehrfach mit einer Dreierabwehrkette operiert. Gegen Seelow wird man den defensiven Block sicherlich wieder verstärken. "Wir erwarten ein eher geradliniges Spiel unserer Gäste, also mehr die langen Bälle. Sie haben schnelle Stürmer und darauf müssen wir uns einstellen", sagt Ohde in seiner Vorschau.

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