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OBERLIGA-FUSSBALLER DES SV VICTORIA SEELOW HOLEN PUNKT IN BERLIN

02.11.2017

Aufwärtstrend hält an

Immer ein Unruheherd für die gegnerische Abwehr: Seelows Marcel Georgi

Immer ein Unruheherd für die gegnerische Abwehr: Seelows Marcel Georgi© Foto: MOZ/Edgar Nemschok

 

Edgar Nemschok/ 01.11.2017, 20:30 Uhr

Berlin (MOZ) Der leichte Aufwärtstrend beim Fußball-Oberligisten SV Victoria Seelow hält weiter an. Das 2:2 beim FC Hertha 03 Zehlendorf gehört sicherlich zu den Überraschungen des 12. Spieltages. Die Seelower verbessern sich auf den 14. Platz und verlassen damit die ungeliebten Abstiegsränge. Insgesamt betrachtet, war an diesem Tag sogar noch mehr drin für die Männer um Teammanager Jörg Schröder.

Die erste gute Möglichkeit in der Partie vor knapp 170 Zuschauern hatten die Gastgeber. Timur Gayret verzog ganz knapp und sorgte zumindest dafür, dass die Spannung bei den Seelowern schon zu diesem frühen Zeitpunkt hochgehalten werden musste. Auch die nächste Möglichkeit gab es für Hertha 03. Faton Ademi war durch und mit einem großartigen Reflex bewahrte Seelows Torhüter Maurice Geisler seine Mannschaft vor einem frühen Rückstand (14.).

Doch schon im Gegenzug war Victoria da und bewies deutlich, dass es mitspielen will. Nach schneller Kombination über Pawel Noga versuchte Robert Budzalek einen Heber über den ihm entgegenstürzenden Hertha-Torwart Philip Sprint. Der baumlange Berliner konnte den Ball abwehren (15.). Trotz Sonderbewachung, Herthas Top-Stürmer Sebastian Huke, schon zehn Treffer in dieser Saison, hatte die erste ganz große Möglichkeite. Geisler konnte erneut abwehren. Es gab Chancen auf beiden Seiten, doch den Führungstreffer erzielten die Seelower. Nach einem Konter gelang Budzalek eine Minute vor dem Seitenwechsel die 1:0-Führung.

Das gute Oberliga-Spiel wurde in der zweiten Halbzeit fortgesetzt. Beide Mannschaften spielten hohes Tempo und es gab durchaus Möglichkeiten auf weitere Tore. Der SV Victoria Seelow ging in der 53. Minute mit 2:0 in Führung. Pawel Noga gelang ein wahres Traumtor und ließ mit platziertem Schuss Torhüter Sprint kein Abwehrchance. Natürlich legten die Berliner nun noch eine Schippe drauf. Trainer Alexander Arsovic reagierte in der 62. Minute und wechselte Huke sowie Ademi aus. Er brachte dafür Burak Mentes und den langen Aron Rüb. Genau zehn Minuten später gelang ihnen nach einem Gewühl im Seelower Strafraum durch Gayret der Anschlusstreffer.

In der 72. Minute ging Seelows Sebastian Jankowski vom Platz. Für ihn wurde Pierre Kruber eingewechselt. Er hätte dann auch das Spiel für seine Mannschaft entscheiden können, scheiterte aber am Berliner Torwart. Und jetzt wurde es richtig spannend auf dem Rasenplatz des Ernst-Reuter-Sportfeldes.

Der Ausgleich für die Berliner fiel in der 83. Minute. Lenny Stein wurde im Strafraum der Seelower von Ronaldo Melo Cavalcante von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Niclas Warwel souverän. Den möglichen Siegtreffer in der 89. Minute durch einen strammen 25-Meter-Schuß von Zellner verhinderte Torhüter Geisler, indem er den Ball mit den Fingerspitzen ins Toraus lenkte.

Teammanager Jörg Schröder zeigte sich nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden. "Vor allem in kämpferischer Hinsicht haben die Männer heute wirklich überzeugt. Mit etwas mehr Glück hätten wir allerdings die zwischenzeitliche 2:0-Führung auch nach Hause bringen können." Schröder lobte insbesondere Kapitän Rick Drews "Der beste Mann auf dem Platz."

Victoria empfängt am Sonntag in der heimischen Sparkassen-Arena um 13.30 Uhr den Charlottenburger FC Hertha 06.

Victoria Seelow: Geisler - Nasser, Apostolow, Lawrenz, Drews - Zielinski, Noga, Jankowski - Budzalek, Georgi, Cavalcante

http://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/seelow/artikel7/dg/0/1/1615565/