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12.Sptg Landesklasse Ost

01.12.2017

In die Zange genommen: Seelows Routinier Christian Gramsch (links) und Till Schubert luchsen dem Müllroser Malte Berg das Spielgerät ab.

Udo Plate/ 01.12.2017, 04:50 Uhr

Seelow (MOZ) Das hätte ins Auge gehen können: Die Landesklasse-Kicker von Vic-toria Seelow II haben sich am Mittwochabend zunächst selbst in Bedrängnis gebracht - um sich nach einer enormen Steigerung im zweiten Durchgang auf dem heimischen Kunstrasenplatz noch mit 4:1 (0:1) gegen den Müllroser SV durchzusetzen.

Auf den letztlich deutlichen Heimerfolg deutete in Durchgang eins kaum etwas hin. Vielmehr bot die Elf von Übungsleiter Mark Ehrlich bei Minusgraden eine grottenschlechte Vorstellung ohne jegliche Torgelegenheit in den gesamten ersten 45 Minuten. "Zur Pause war ich dementsprechend richtig stinkig", räumte Ehrlich dann auch ein. "Aber nach hinten raus, ist der Sieg aufgrund der deutlichen Steigerung schon verdient", bilanzierte Ehrlich, wohlwissend, dass er den Sieg mit Philipp Pflug und Dustin Berger erst einwechselte.

Den besseren Auftakt erwischten die Gäste, doch Müllroses Malte Berg scheiterte mit einem fulminanten Distanzschuss am gut aufgelegten Seelower Schlussmann Vitaliy Chizhykov (5.). Und es sollte nicht die einzige Schrecksekunde der Platzherren bleiben: Die Gäste machten es den Victorianern richtig schwer. Immer wieder spielten sie schnell nach vorne und brachten die Seelower Abwehr in Nöte. Vor allem der spielfreudige Christopher Krüger sorgte dafür, dass die Kreisstädter Defensivreihe öfter mal in Bedrängnis geriet. So setzte sich der ballgewandte Spielgestalter in der 23. Minute durch und brachte den Ball flach in den Seelower Strafraum. Paul Herrmann kam gleich zweimal aus kurzer Distanz frei zum Schuss, scheiterte aber beide Male an großartig reagierenden Chizhykov. Der war dann allerdings beim folgenden Eckball, den Krüger millimetergenau auf den Kopf von Max Hermann servierte, machtlos. Das 0:1 war zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient.

Doch nach der Pause setzte trotz weiter sinkender Temperaturen ein Seelower Sturmlauf ein. Einmal auf Betriebstemperatur, agierten die Victorianer eindeutig spielbestimmend. Allerdings wollte der Ausgleichstreffer trotz mehrerer guter Möglichkeiten zunächst nicht fallen. Doch dann hatte der eingewechselte Torjäger Philipp Pflug seinen großen Auftritt. Zunächst donnerte der Angreifer einen Freistoß unhaltbar für den starken Müllroser Torsteher Andreas Vierling in der 57. Minute zum förmlich erlösenden Ausgleich in den Müllroser Kasten. Doch damit nicht genug: Einmal auf den Geschmack gekommen, ließ sich Pflug nicht lange bitten: Lediglich zehn Minuten später versenkte der Seelower einen weiteren Freistoß von der Strafraumgrenze zur 2:1-Führung im Müllroser Tor. Für das 3:1 zeichnete mit Dustin Berger ein weiterer eingewechselter Seelower verantwortlich (78.). Der unrühmliche Höhepunkt der Partie folgte in der 89. Minute mit dem Platzverweis von Müllroses Eric Seelin durch den Unparteiischen Tobias Kastner. Den Schlussakkord setzte indes Seelows lauffreudiger Tobias Fiebig mit dem Treffer zum 4:1-Endstand.

http://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/seelow/artikel7/dg/0/1/1621973/