SPONSOREN
 

Sparkasse MOL 

SEWOBA

 

ewe banner             

City Autohaus

 

Scharfe Gmbh

 

Mielke Wüstenrot
MOZ_S EWE S
kuechen krauzig pro3
 
SEITENAUFRUFE
 
100081 PERSONEN
 
 
 
 
 
 
 
 
     +++   Derzeit sind keine Einträge vorhanden.  +++     
     +++   Derzeit sind keine Einträge vorhanden.  +++     
Drucken
 

Heimpleite gegen Rathenow

28.03.2018

Endlich mal wieder zu Null gespielt

Benjamin Wilcke, Torschütze Cüneyt Top, Emre Turan und Nii Bruce Weber freuen sich über den Sieg.

Benjamin Wilcke, Torschütze Cüneyt Top, Emre Turan und Nii Bruce Weber freuen sich über den Sieg.© Foto: MZV

Yasmine Nießner/ 27.03.2018, 16:35 Uhr

Seelow (MOZ) Ergebnis gleich, Spielkleidung gleich - wie im Hinspiel gewannen in weiß-grün antretende Fußballer des FSV Optik Rathenow gegen Victoria Seelow mit 3:0. So eindeutig wie sich das Ergebnis anhört, war die Partie aber lange Zeit nicht.

Nimmt man nur die Szene aus der 17. Minute als Maßstab, muss der FSV aufsteigen. Einen lang in den Strafraum geschlagenen Ball köpfte der Seelower Nabiel Nasser an den linken Pfosten. Den Abpraller nahm Sebastian Lawrenz direkt, vom rechten Pfosten knallte das Leder von der Lattenunterkante auf die Linie. Wer so viel Dusel hat, kann ja eigentlich nur Meister werden.

Aber erstens ist es noch lang nicht so weit, und zweitens haben sich die Rathenower, über die gesamten 92 Minuten gesehen, den Sieg redlich verdient. Beim Doppelpfostentreffer stand es nämlich schon 0:1. Der für Murat Turhan in den Sturm gerückte Süleyman Kapan scheiterte zwar an einer starken Fußabwehr von Damian Zamiar, den Nachschuss ballerte Cüneyt Top in der 13. Minute zentral in die Maschen.

Nach etwa 20 Minuten wurde es hektisch. Victorias trickreicher Brasilianer Ronaldo Melo Cavalcante humpelte nach einem Zweikampf vom Platz und musste ausgewechselt werden. Dann sahen kurz nacheinander Marc Langner und Jerome Leroy Gelb. Zudem waren Spieler beider Gemeinschaften der Meinung, jede Entscheidung von Referee Christopher Musick kommentieren zu müssen. In den letzten Sekunden vor der Pause holten sich dann auch bei den Gastgebern zwei Kicker ihre Verwarnung ab.

Der zweite Durchgang wurde für den Schiedsrichter wesentlich angenehmer. Nur noch wenige Freistoßpfiffe unterbrachen den Spielfluss, Karten gab es keine mehr. Einer sah das alles von außen. Kapitän Jerome Leroy erhielt nach einem erneuten Foul eine allerletzte Ermahnung und wurde durch Oscar Ortiz ersetzt.

Nicht erwiesen, aber durchaus wahrscheinlich ist, das Jeromes Seelower Kollege an diesem Sonntag gern mit ihm getauscht hätte. Denn Sebastian Lawrenz hatte nicht nur die Riesenchance zum Ausgleich vergeben, mit einer vollkommen missglückten Kopfballrückgabe auf seinen Torhüter bereitete er auch noch das 0:2 vor. Caner Özcin reagierte gedankenschnell und schob das Spielgerät ins Netz.

Kämpferisch konnte Victoria niemand etwas vorwerfen. Die Gastgeber versuchten es immer wieder, waren vor dem Kasten aber selten gefährlich. Robert Budzalek schoss von halbrechts am langen Pfosten vorbei und Marcel Georgi nahm eine Eingabe direkt und verpasste den Anschluss nur knapp. Da lief allerdings bereits die 79. Minute und die Schritte bei den ganz in Rot agierenden Märkisch-Oderländern waren schon deutlich langsamer geworden.

Genau wie in Staaken gab es wieder ein Tor in der Nachspielzeit, diesmal aber auf der richtigen Seite. Einen Befreiungsschlag von Damian Zamiar nahm der eingewechselte Nii Bruce Weber in der eigenen Hälfte an, umspielte im Sprint zwei Verteidiger und schoss ganz platziert links unten ins Tor. Der Unparteiische pfiff danach erst gar nicht mehr an. So strahlten die Rathenower Spieler, Fans und die Sonne in Seelow um die Wette.

Optik-Trainer Ingo Kahlisch meinte: "Wir freuen uns, das wir dieses Spiel gewonnen haben, es wusste jeder, wie schwer es hier wird. Das Ergebnis ist nach hinten raus klar, aber das Spiel war nicht so klar. Schön für die Jungs, das sie nach langer Zeit mal wieder ein `zu Null`geschafft haben. Ich finde, bis zur 70. Minute hat der Gegner heute sehr ordentlichen Fußball gespielt. Heute habe ich auch beste Spieler - Emre Turan und Caner Özcin."

Sebastian Jankowski: "Wir haben geackert bis zur 90. Minute uns aber zum wiederholten Mal nicht belohnt. Möglichkeiten waren durchaus da, und dann passieren uns Fehler, die dürfen einfach nicht passieren. Wir müssen von Spiel zu Spiel weiterarbeiten um Punkte zu holen."

In der Osterwoche ist der FSV Optik gleich zweimal aktiv. Am Gründonnerstag (29. März) wird es ab 19 Uhr taghell am Vogelgesang, wenn gegen den SV Altlüdersdorf erstmals die Flutlichtanlage in Betrieb ist. Und am Ostersonntag gibt es das Nachholespiel bei Hansa Rostock II, an der Küste geht es um 14. Uhr los.

FSV Optik: Rogall - Watanabe, Turan, Bilbija, Wilcke - Baudis, Langner - Top, Leroy (46. Ortiz), Özcin - Kapan (79. Weber).

https://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/seelow/artikel7/dg/0/1/1647658/