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2. SPIELTAG DER BRANDENBURGLIGA

04.09.2018

Victoria gelingt 3:1-Befreiungsschlag

Gute Schusshaltung: Sachsenhausens Andor Müller beim Abschluss. Seelows Nabiel Nasser bleibt nur Bewunderung

Gute Schusshaltung: Sachsenhausens Andor Müller beim Abschluss. Seelows Nabiel Nasser bleibt nur Bewunderung© Foto: Udo Plate

Udo Plate/ 03.09.2018, 05:00 Uhr

Seelow (MOZ) Wie von Trainer Peter Flaig erhofft, hat Victoria Seelow die Brandenburgliga-Heimspielpremiere gegen den letztjährigen Vizemeister TuS Sachsenhausen mit 3:1 (1:1) gewonnen und die 1:3-Auftaktpleite bei Grün-Weiß Brieselang vergessen gemacht.

Dabei verlief der Auftakt gegen Sachsenhausen wenig vielversprechend: Bereits mit dem ersten Angriff setzte es den ersten Nackenschlag und die Gäste gingen mit 1:0 in Führung. Und dies durch ein Eigentor von Seelows Sebastian Lawrenz. Bei seiner unglücklichen Rettungsaktion gegen den energisch nachsetzenden TuS-Angreifer Christopher Groll landete das Spielgerät als perfekte Bogenlampe über dem verdutzten Victoria-Schlussmann Pavels Dorosevs hinweg zum 0:1 im Seelower Gehäuse. In der Folgezeit mussten die Gastgeber das Spiel gestalten und das Bemühen, die Kurve gegen defensiv agierende Gäste wieder zu kriegen, wurde schnell deutlich. Hinter den beiden Spitzen Robert Budzalek und Marcel Georgi, wurde dank seiner immensen Laufstärke, Toni Labes immer wieder als Anspielstation gesucht. Dennoch dauerte es bis zur 19 Minute, ehe Robert Budzalek, von Marcel Georgi bedient, freistehend fast schon kläglich vergab. Dennoch blieb die Heimelf am Drücker, auch wenn die Mannen von TuS-Coach Oliver Richter immer wieder aus Lauerposition mit schnellen Vorstößen Nadelstiche setzten. So musste Victoria-Keeper Pavels bei Andor Müllers Schuss aus Nahdistanz reaktionsschnell das 0:2 verhindern (29.). Nur eine Minute später war es Sebastian Lawrenz, der eine schulbuchmäßige Flanke von Marcel Georgi per Kopf zum mehr als verdienten 1:1-Pausenstand einlochte.

Nach dem Wiederanpfiff des Unparteiischen René Müller aus Cottbus änderte Sachsenhausen zunächst seine Spielausrichtung, und kam wesentlich offensivfreudiger daher. Allein: Das Bemühen entpuppte sich als kurzes Strohfeuer und die Seelower ergriffen schnell wieder die Initiative. Doch der Lohn ließ zunächst auf sich warten. Vielmehr scheiterte Sebastian Jankowski gleich doppelt am Quergebälk (52./55.) des Sachsenhausener Kastens. „Bei so viel Dusel müssen wir eigentlich einen Zähler mitnehmen“, blühte bei TuS-Torsteher Nick Schrobback und den beiden hinter ihm sich warmmachenden Ersatzspielern Paul Döbbelin und Danilo Pressmann nach den beiden Schrecksekunden der Flachs. Auch Buzaleks Kopfball strich über die Querlatte (61.) und der an der Grenze des Erlaubten geführte Zweikampf zwischen Budzalek und seinem Bewacher Martin Pilz im TuS-Strafraum ahndete Schiri Müller völlig zu recht nicht. Kurzum: Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit hätte die Heimelf führen können.

An der Seelower Feldüberlegenheit änderte sich bis in die Schlussphase hinein absolut nichts. Erst nach dem 2:1-Führungstreffer, den Budzalek (80.) schoss, nahm die Partie nochmals Fahrt auf. Doch als sich Sachsenhausen aufraffte den Ausgleich zu erzielen, stach Budzalek nochmals zu: Aus der eigenen Hälfte nahm der Angreifer mit dem Ball am Fuß Fahrt auf. Während die gesamte TuS-Abwehr nicht folgen konnte, behielt der Blondschopf die Übersicht und bediente den miteilenden Nabiel Nasser, der mühelos zum 3:1-Endstand aus Nahdistanz einlochte.

„Seelow hat verdient gewonnen“, offenbarte sich Sachsenhausen Coach Oliver Richter als ehrliche Haut. Zudem hatte Richter beim 2:1 und  3:1 für Seelow doch mehr als nur ein kleines Geschwindigkeitsdefizit bei seiner Hintermannschaft ausgemacht.

„Wir haben auch nach dem vermasselten Start nicht die Geduld verloren, sondern völlig verdient gewonnen“, meinte Seelows Cheftrainer Peter Flaig nach dem Spiel mit glänzenden Augen.

Victoria Seelow: Pavel Dorosevs – Piotr Siembida, Jevgenijs Kosmacovs, Rick Drews, Sebastian Lawrenz, Nabiel Nasser – Anastasios Alexandropolos (76. Piotr Rymar), Toni Labes, Sebastian Jankowski (84. Dawid Jankowski) – Robert Budzalek, Marcel Georgi